Aktuelle Themen aus der Gemeinde:


Die Mär vom Ausbluten des Ortes

Der Rat hat den Beschluss gefasst, dass der EDEKA-Markt nunmehr am nördlichen Ortsrand ein neues Geschäft (zusammen mit ALDI und einem Drogeriemarkt) errichten kann. Diese Entscheidung ist kanpp, aber doch demokratisch gefallen. Jetzt müssen noch die planungsrechtlichen Weichen gestellt werden, damit der bisherige Standort durch den Getränkemarkt genutzt werden kann. Dies wird von den Gegnern des inzwischen gültigen neuen Bebauungsplanes abgelehnt. Folge wäre aber doch, dass der bisherige EDEKA-Markt nicht weiter genutzt werden kann. Das ist sicher nicht im Interesse des Ortes.

Man holt sogar noch weiter aus, und bringt in einem Printmedium die zum Jahresende anstehende Schließung des KIK-Marktes in der alten Molkerei auch hiermit in einen Zusammenhang. Da sollte man als Redakteur vielleicht etwas recherchieren: Die KIK-Handelsgruppe schließt bundesweit eine Reihen von Filialen, da sich das Käuferverhalten geändert hat und diese Filialen auch bislang nicht die erwarteten Umsätze gemacht haben (und EDEKA ist noch am alten Standort). 

"Ausgeblutet" ist der Ort schon seit Jahren: Elektrofachgeschäft, Reisebüro, Schreibwarenläden, Apotheke und Drogerie haben bereits in den letzten Jahren geschlossen, ebenso der Markant-Markt oder ein Handarbeitsgeschäft. Die Gründe hierfür sind Vielschichtig, liegen aber sicher nicht in der Verlagerung des EDEKA-Marktes.


Einzelhandelsstandort Wiefelstede-Nord kann entstehen


Die Voraussetzungen für den Einzelhandelsstandort Wiefelstede-Nord sind geschaffen. Auf der letzten Sitzung des Gemeinderates erfolgte, wenn auch mit knapper Mehrheit, der Beschluss zur Änderung des Bebauungsplanes. Damit können sich auf der Fläche beim derzeitigen ALDI-Markt die Geschäfte EDEKA und ALDI neue, den heutigen Wünschen entsprechende Einkaufsmärkte schaffen. Nach derzeitigen Informationen wurde auch ein Vertrag mit dem Drogeristen Rossmann geschlossen, womit an diesem Standort auch der lang gewünschte Drogeriemarkt mit einer ansprechenden Verkaufsfläche entstehen kann.
Auf den Weg gebracht wurde auch das Verfahren, damit im derzeitigen EDEKA-Markt an der Mühlenstraße der Getränkemarkt einziehen kann.